seiner selbst."
Liebe Freunde und Besucher meiner Homepage!
Zu meiner Person
Das Licht der Welt erblickte ich am Dienstag, den 25. Januar 1944 in Pillau/Ostpreußen.
Danach verbrachte ich sechsundreißig Jahre in Schweinfurt. Seit 1979 lebe ich
im unterfränkischen Weinort Wiesenbronn.
Beruflich war ich beinahe meine gesamte Zeit des "Broterwerbs" im Rettungsdienst tätig.
Neben meiner Dienstzeit betätigte ich mich ehrenamtlich als Ausbilder für Erste-Hilfe und
der Sanitätsausbildung.
Menschen mit geistigen und körperlichen Handikaps lagen mir besonders am Herzen.
Ihnen widmete ich mich im Bereich " Selbstverteidigung " mit Schwerpunkt, Rollstuhlfahrer.
Als ehemaliger Kampfsportler ( Taekwondo, Kickboxen, Judo ) konnte ich auf reichhaltige
Erfahrung zurückgreifen.
Seit 1995 nun selbst körperlich Schwerbehindert!
Meine Gedichte
Welt am Abgrund
Welt, arm geworden bist du an Liebe,
Menschheit sehnt sich nach Friede.
Ein Weiter so führt ins Verderben,
Schaudern macht sich breit auf Erden.
Tyrannen senden ihre Truppen zum zerstören,
Rufe nach Frieden, nirgendwo will man sie hören.
Wohin man hört ist zu erfahren,
gestorben wird in Scharen.
Doch ich halte an der Hoffnung fest, dass bald Frieden werde,
dass kein Mensch wegen irrer Politik mehr sterbe.
Auch bete ich zu Gott, dass er uns Frieden bringt,
fest im Glauben, das solches ihm gelingt.
(c) by Horst M. Kohl, Mai 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Engel, nur Kinderglaube?
Engel; man hört sie nicht, man sieht sie nicht,
doch sie sind da, kaum ein Mensch darüber spricht.
Wer es trotzdem wagt, den schaut man zweifelnd an,
wie man bloß über solches reden kann?
Über meinem Kinderbett ein solches Bild einst hing,
beim Gebet, mein Blick stets zu ihm ging.
Gebetet hab ich; " Jesus lass mich niemals mehr allein,
ein Kind, ein braves, immer will ich`s sein."
Monate und Jahre, sie vergingen,
reichlich Wünsche an anderen Dingen hingen.
Doch scheinbar mein Engel an meiner Seite noch immer ist,
hat mich bis heute bewahrt, vor manches Menschen Hinterlist.
Er war mir auch Licht in meines Lebens Dunkelheit,
verließ mich der Mut, war mein Engel da, zur rechten Zeit.
Wenn der HERR mich zu sich ruft, wird mein Engel bei mir sein,
denn auch in meiner letzten Stunde lässt er mich nicht allein.
(c) by Horst M. Kohl, Mai 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Gedankenlos sein, nicht mein Ding
Lasse ich meine Gedanken schweifen,
komme ich an Punkte, die ich nicht kann begreifen.
Weshalb zerstört sich der Mensch seinen Lebensraum,
vernichtet Wiesen uns Felder, um Märkte dort zu bau`n?
An solchen Orten man nie mehr Schmetterlinge fliegen sieht,
auch keine Amseln uns frühmorgens singen ihr Lied.
Dort ist es nur noch kahl und leer,
vorbei auch mit der Ruhe um uns her.
Empörung holt mich ein zuweilen,
an den Ort des Geschehens am liebsten möchte eilen.
Ich belasse es, mich stummen Gedanken hinzugeben,
da ich weiß, auf dem, was geschehen, liegt kein Segen.
(c) by Horst M. Kohl, Mai 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Deutschland
Will man dich verheeren?
Angst geht um, will des Menschen Herz verzehren.
Vaterland, was hat man nur aus dir gemacht?
Übers einst so stolze Land man mittlerweile lacht.
Was hat man dir bloß angetan?
Politik betrieben ohne Plan?
Das Land, einst voller "Saft und Kraft",
mit einem Weiter so, ist`s bald in den Ruin gebracht.
(c) by Horst M. Kohl, 1. Mai 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Großvater, 1878 - 1954
Als ich noch klein war, erschien mir die Welt unendlich groß,
saß oft mit Großvater am Fenster, auf dessen Schoß.
Wir blickten gemeinsam von dort in die Ferne,
am Abend dann, erklärte er mir am Himmel die Sterne.
Großvater war mir stets gesonnen,
scheinbar hatte ich sein Herz gewonnen.
Hintendrein, nach Jahren,
lange nach seinem Tod, durfte ich es erfahren.
Großvater war aus speziellem Holz,
wir, die noch Übrigen, sind auf ihn bis heute stolz.
Längst schon verstorben; Jahrzehnte schon sieben,
liebevolle Erinnerungen, in unseren Herzen, sie blieben.
Selbst schon Opa, mit einem "quirligen" Enkel beglückt,
welcher auf besondere Weise uns Großeltern entzückt.
Fröhlich ist er, wie auch ich einst es war,
hat auch er unsere Herzen gewonnen, unser kleiner "Star".
(c) by Horst M. Kohl, April 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Für Frieden auf Erden
Es vollzieht sich ein Verhängnis,
unsere Erde ist in Bedrängnis.
Völker vergehen in arger Not,
über sie fegt hinweg, bitterer Tod.
Auf Schlachtfeldern viel Blut muss fließen,
Menschen, die sich nie kannten, aufeinander sie schießen.
Glocken des Todes werden nie verklingen,
solange Politiker auf Kriegstüchtigkeit dringen.
Vorbei soll sein, unsinniges Sterben,
niemals wieder Dörfer und Städte fallen in Scherben.
Genug ist es mit dem Donner der Kriegsmaschinerie!
Bin Zeitzeuge meiner Heimat, als sie noch lag als Schuttdeponie!
(c) by Horst M. Kohl, April 2026
- Parteilos -
Heimat- und Naturfreund
* * *
Bewegte Lebensjahre
Dämmerige Stunden nahmen von manchem Menschen Besitz, ganz sacht,
da vieles nicht gekommen, wie man es sich hatte gedacht.
Beschwerlich schleppen Menschen sich durch ihre Tage,
woran es lag - wie es kam - es bleibt die Frage.
Geworden sind Menschen alt,
statt Freude, empfinden sie ihren Alltag als kalt.
Sie sehen es meistens erst nach vielen Jahren,
dass die frühen, die schlechtesten nicht waren.
Nun aber ist`s Zeit, man möchte verschnaufen,
sich wegen anderer Dinge, die Haare nicht mehr raufen.
Auch nicht mehr fragen, was hat der Tag gebracht,
sich lieber hineinbegeben in eine ruhige Nacht.
Was die Kinder betrifft: Wohl war es schon immer so,
Tage gab es, da war man der "lieben Kleinen froh".
Man tat sie erziehen,
auch in der Hoffnung, dass sie sich später, um uns Alte bemühen.
(c) by Horst M. Kohl, April 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Wir und die Zeit
In Windeseile die Jahre sind dahingezogen,
das Schicksal; oft war es nicht besonders uns gewogen.
Voll gepackt mit Wünschen ging die Zeit dahin,
auf der Suche nach des Lebens Sinn.
Die Jugendlieder, längst sind sie verhallt,
für manches Malheur, bitter wurde auch bezahlt.
Eines Tages dann, fängt man zu überlegen an,
ist`s wirklich, dass man schon so alt sein kann?
(c) by Horst M. Kohl, 29. März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Glaube, Liebe, Hoffnung
Ohne Unterlass,
wütet auf der Erde Hass.
Menschen verlieren Hab und Gut,
auch ihren Lebensmut.
Ohne Glaube, Liebe, Hoffnung auch wir unsere Plag` nicht schaffen,
ohne Glaube, Liebe, Hoffnung; aussichtslos sind wir verlassen.
Deshalb o Mensch, Glaube, Liebe Hoffnung, gebe sie nicht auf,
denn Seele sterben ohne sie zuhauf.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Lebensdauer
Genau betrachtet, währt das Leben nur eine kleine Weile,
bleibt stets geprägt, von stetem Hin-und Hergeeile.
Am Ende ist man im Lebensabend angekommen,
legt öfter zurück, sein Haupt, schon recht benommen.
Es drücken mehr und mehr die Lebenslasten,
man denkt auch zurück, über Lebensziele, den verpassten.
Doch jeder weiß, dass alles Leben einmal enden muss,
auch für jene, die ihr Dasein führten, voller Überfluss.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Ein Herr ist..
Ein Herr ist, der als solcher sich benimmt,
nicht einer, der den, der anderer Ansicht ist, "zu Boden" zwingt.
Kein Herr ist also der, der die Meinung anderer missachtet,
nur die seinige, als die einzig richtige betrachtet.
Solche Menschen von sich glauben,
sie können anderen ihr Selbstbewusstsein rauben.
Bei solchen Typen fragt man, ist es ein Witz,
woher bloß nehmen solche Geister, ihren Geistesblitz.
Sie erwarten auch noch, das man HERR sie nennt,
scheinbar haben solche die Wirklichkeit verpennt.
Mancher meint sogar von sich, er sei eine Persönlichkeit,
es scheint, er ist eher ein Fossil aus der Vergangenheit.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Gleichgültig welchen Namen Nörgler tragen
Es beginnt mit Nörgelei von Nebenan,
auf solche Weise mancher Streit begann.
Zugegeben, so ist`s allezeit gewesen,
Provozieren, anderen die Leviten lesen.
Krankhaft wird gestritten, des Streitens wegen,
Grund gesucht, sich mit Leuten/Nationen anzulegen.
Gestritten wird auf "Teufel komm raus",
für Friedfertige, ist`s ein Graus.
Streit führt nirgendwo hin,
kostet Nerven, ergibt auch keinen Sinn.
Zänkische Menschen sind nicht die Netten,
vor ihnen will man seinen Frieden retten.
Doch kann der " Frömmste nicht in Frieden leben ",
wenn ein Störenfried keine Ruh` will geben.
FRIEDE, für jenen offenbar als Fremdwort zählt,
daher er Streit für seinen Alltag wählt.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Und wieder holen sie ein..
Gedanken kommen ungefragt und plötzlich daher,
empfindet sie manchmal als lästig und vieles andere mehr.
Des Öfteren durch sie um den Schlaf gebracht,
bescheren sie die eine oder andere aufgewühlte Nacht.
Einem zarten Vogel gleich, fliegen Gedanken so dahin,
dies und das kommt einem bei diesem Wirrwarr in den Sinn.
Auch einsame Gedanken sind es ab und an,
man denkt darüber nach, wie alles so begann.
Bei solchen verweilt man besonders gerne,
schweift gedanklich um Jahre zurück, in weite Ferne.
Von Gefühlen bewegt holt einem letztlich wieder der Alltag ein,
"Reisen" in die Vergangenheit lassen zarte Gemüter, besser sein.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Gedanken zum Altern
Wie vom Wind verweht,
das tägliche Leben vergeht.
Es verrauschen die Jahre,
grauer und weniger werden die Haare.
Man fühlt seine Kräfte schwinden,
der Lebensmut will manchmal sinken.
Doch immer wieder habe ich`s Leben frisch gewagt,
denn nur der gewinnt, der nicht verzagt.
Mittlerweile, fremd ist mir die Welt geworden,
viele Freunde auch schon verstorben.
Gedenke so manch schöner Stund`,
als man saß, in fröhlicher Rund`.
Nun bin ich ein Greis,
der über das Leben vieles zu berichten weiß.
Könnte erzählen aus einem langen Leben,
auch darüber, wie ich lernte, ernsthaft zu beten.
Was man zu sagen hätte, kaum jemand will es hören,
tut man als Alter, mit seinem "Gelaber" doch nur stören.
Meister sind wir Alten darin, uns zu üben in Geduld,
nicht sein, wie ein Oberlehrer an seinem Pult.
(c) by Horst M. Kohl, Februar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Alle Wahljahre wieder
Wie vor jeder Wahl,
wird erzeugt, neu des Wählers Qual.
Kommentare, Vorurteile; an nichts darf`s fehlen,
viel Unsachlichkeit will scheinbar zählen.
Auch wenn man das meiste an der "Glotze" nur verfolgt,
manchem Redner, letztlich, keinen Respekt mehr zollt.
Ja, um Pfründe, mit allen Mitteln wird "gekämpft",
der Glaube an Anstand, beträchtlich wird gedämpft.
Wäre es nicht besser, erst mal vor der eigenen Tür zu kehren,
statt andere, über Recht und Unrecht zu belehren?
(c) by Horst M. Kohl, Februar 2026 (Parteilos)
Heimat- und Naturfreund
* * *
Tag für Tag aufs Neue
Stiller Abend ist hereingebrochen,
auch das Nachtgebet, es ist gesprochen.
Der Mensch, erschöpft von seiner Tageslast,
sucht Erholung von des Tages Hast.
Alt geworden; geplagt von körperlicher Pein,
schläft der eine oder andere nur langsam ein.
Erinnerungen, wie gackernde Hühner, kommen und gehen,
wachgerufen wird, was alles wieder ist geschehen.
Allerlei Gedanken,
hin und her sie schwanken.
Am Ende wird man von süßem Schlaf erlöst,
in dem man sanft hinein gedöst.
Dem Tag entgegen geschlafen,
auch die ersten Sonnenstrahlen ins Zimmer trafen.
Langsam öffnet sich ein neuer Tag,
er wartet auf uns, zu allem Überfluss, mit weiterem Plag!
(c) by Horst M. Kohl, Februar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Wieder mal nachgedacht
Ungewollt das Licht der Welt erblickt,
meine Existenz halt so abgenickt.
Das Dasein seinen Anfang nahm,
es nie so richtig in die Gänge kam.
In der Fremde zur Welt gebracht,
eine Geburt, über die freudig wurde nie gelacht.
Tief in meinem Herzen,
Erinnerungen an einst, sie bereiten Schmerzen.
Den Vater nie gekannt,
Tante, statt Mutter hatte ich sie genannt.
Als solche sie sich nie zu erkennen gab.
Weshalb? Mit solcher Frage stehe ich an ihrem Grab.
Mein Schicksal nahm seinen Lauf,
mit Sorgen im Gepäck zuhauf.
Schaute stets nach vorn, nie zurück,
trotz aller Ungemach fand auch ich mein Lebensglück.
Wer denkt, es wäre alles nun eitel Sonnenschein,
der irrt; es warteten auch hier, so manche Scherereien.
Ich lernte sie nicht kennen die Konzerte, die Theater,
auch nahmen mich niemals an die Hand, Mutter oder Vater.
Alleine musste ich lernen, wie das Leben wirklich war,
Schuldzuweisungen, an dieser Stell`, ich mir erspar.
Bin nun alt, auch des Lebens etwas müde,
wünsche mir, dass mich der liebe Gott auch weiterhin behüte.
Jahrzehnte sind gewichen,
Erinnerungen, nach und nach verblichen.
(c) Horst M. Kohl, Februar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
WINTER
Wohin man schaut, es hat geschneit,
unsere Heimat erscheint im weißen Kleid.
Ausgebreitet hat er sich übers Land,
was mal grau, unterm Schnee verschwand.
Einsam ist`s geworden, nass und kahl,
zum Ofen ging mein Weg; hatte keine Wahl.
Es zog mich auf die warme Ofenbank,
wo sogleich in süßen Schlummer ich versank.
Sich lösen müssen von solch` heimeligen Ort,
an dem man träumen darf in einem fort.
Mich macht`s stets benommen,
obwohl auch ich, schon in die Jahre bin gekommen.
(by) Horst M. Kohl, Februar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Danke Gott für jeden neuen Tag
Unzählige Schritte bis ins hohe Alter gegangen,
von ihnen getragen, ohne besonderes Verlangen.
Waren Begleiter auch übler Lebenserfahrung,
der einen oder anderen bitteren Offenbarung.
Wie viele "Schritte" sind mir noch vorbehalten,
zähle ich doch schon zu den hohen Alten.
Gott alleine ist`s bekannt,
wann durchtrennt ist, eines Menschen Lebensband.
Darum nutze ich meine "Schritte" mit Bedacht,
erfreue mich meines Enkel, wenn er fröhlich lacht.
Nehme jeden neuen Tag dankbar an,
in Erwägung, dass auch rasch, der letzte "Schritt" ist getan.
(c) by Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Kuddelmuddel
Stiller ist des Menschen Dasein nicht geworden,
es gleicht einer Komposition, gespielt in vielerlei Akkorden.
Großenteils in Moll,
denn, was im Lande geschieht, viele Bürger finden`s gar nicht toll.
Sie ziehen sich zurück,
da ihnen ihre Freiheit wird genommen, Stück für Stück.
Das sie diskreter ihre Worte wählen; scheint so gewollt,
von jenen, denen keinen Respekt mehr man zollt.
Menschen entfernen sich vom Tagesgeschehen,
was um sie herum geschieht, nicht mehr verstehen.
Geben sich lieber Erinnerungen alter Zeiten hin,
grübeln nach, über ihres Lebens Sinn.
(c) by Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
EINSAMKEIT
Vor seinem Fenster wuselt`s hin und her,
des einsamen Herz, es bleibt leer.
Obwohl reichlich von Menschen umgeben,
empfindet er überflüssig sein Leben.
Niemand an seine Tür mal klopft,
dass es doch mal sei, er heimlich hofft.
Aus dieser Lage wollte er sich selbst befrei`n,
wollte nicht mehr länger bekümmert und traurig sein.
Zu lange schon ans Alleinsein gewohnt,
zweifelte er, ob sich der Aufwand lohnt.
Um Kontakte sich will mühen,
Enttäuschungen könnten blühen.
Sein Bekanntenkreis, er ist nicht mehr,
es hinzunehmen, fällt ihm schwer.
Viel erlebt hat er in seinem Leben,
nun alt geworden, wünscht er sich nur noch Gottes Segen.
(c) by Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Abschied
Oft gefühlt, was Abschied heißt,
geglaubt, dass es dir das Herz zerreißt.
Schwer ist`s, solche Last zu tragen,
einzig, nach dem WARUM zu fragen!
Ja, Abschied ist ein starkes Wort,
tut weh, lässt Leid zurück, in einem fort.
Wieder lehrt es neu, zu beten,
zu schätzen, dass uns von Gott gegebene Leben!
(c) by Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Lang ist`s her, doch nicht vergessen
Einst von einem " FREUND " wurden Freunde hintergangen,
von einem, welcher mit Worte konnte glänzend prangen.
Sein Intrigenspiel, zu spät wurde es erkannt,
was geschehen, aus dem Gedächtnis, bis heute nicht verbannt.
Ein wahrer Freund stets zu dir hält,
der immer nah dir ist, wo du auch seist, auf der Welt.
Ach, dürfte ich nochmal in alter Freunde Augen schauen,
denen in schweren Zeiten, man konnte, bedenkenlos vertrauen.
(c) Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Endlich Wintertage
Wunderbarer weißer Winter,
wie bestellt, für große und für kleine Kinder.
Wanderungen mit dem Schlitten am Wald entlang,
die lieben Kleinen, sie jubeln voller Überschwang.
Ja, der Winter hat uns gefasst, mit seiner starken Hand,
überzog über Nacht mit Schnee und Kälte das ganze Land.
Doch, schon ist mit dem Winter wieder bald vorbei,
auch unser See, vom Eis, aufs Neue wieder frei.
"Kein richt`ger Winter mehr",
klagte in der Vergangenheit so mancher sehr.
Kälte nun die Beschwerdeführer plagt,
ist`s für jene, wieder Grund, dass man klagt.
(c) Horst M. Kohl, Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Gedanken zu Artikel 5 Grundgesetz
- Meinungsfreiheit -
Überlege dir, wem du was fragst,
auch genau, was du sagst.
Meinungsfreiheit ist zwar laut Artikel 5 GG gegeben,
trotzdem ist es besser, was du sagst, genau zu überlegen.
Wir erleben wieder mal Stunden,
in denen geschlagen werden Wunden.
Jenen nämlich, welche Wahrheit von Lüge trennen,
was Wahrheit ist, beim Namen nennen.
Deshalb, überlege was du sagst,
vor allem auch, was du fragt.
Meinungsfreiheit -man hat den Eindruck- beginnt zu entgleiten,
unsere Nachkommen, man kann sie nicht beneiden.
(c) Horst M. Kohl, 1. Januar 2026
Heimat- und Naturfreund
* * *
Jahreswechsel
Nicht vieles wird für uns besser sein
Doch, ohne Hoffnung gehen wir ins NEUE nicht hinein
Menschen werden weiter streiten
Auch wird sein, die Welt, nicht ohne Leiden
Täglichen Sorgen werden wir entgegen sehen
Lebensprüfungen müssen, noch bestehen
In unseren Träumen weiterhin nach den Sternen greifen
Versuchen, an der Aussichtslosigkeit zu reifen
Unsere Hände, am Tagwerk, werden weiterhin sich mühen
An Blumen am Wegrand uns erfreuen, wie sie blühen
Auch der Erdball wird sich weiter drehen
Mord und Todschlag darauf nicht vergehen
Sehnsucht nach Frieden, sie ist übervoll
Beten wollen wir zum HERRN, das er ihn bringen soll
Denn, nur der kann helfen, der diese Erde schuf
Ihm gilt nach Frieden, unser Ruf
(c) Horst M. Kohl, 30. Dezember 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Weihnachten
Ein buntgeschmückter Weihnachtsbaum,
eines jeden Kindes stiller Traum.
Alt- und jung von Freude tief bewegt,
Geschenke darunter, für seine Lieben gerne legt.
Das Haus von Tannenduft ist erfüllt,
von Wehmut auch das eigene Herz umhüllt.
Weihnachtsmelodien durch die Stube klingen leise,
wenn man um den Baum steht, Hand in Hand im Kreise.
Gemischte Gefühle begleiten der Alten Weihnachtsfest,
denn immer weniger wird deren Jahrgangs Rest.
Doch wird empfunden das Fest in Dankbarkeit,
denn, nicht jede Weihnacht wurde begangen ohne Leid.
(c) by Horst M. Kohl, Heilig-Abend 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Gelacht / Geweint
Zeiten, in denen wir waren noch jung, liegen weit zurück,
die heutigen sind bestimmt von Liebe, Leid und Glück.
Nicht wenige auch, in denen wir Trost suchend beieinander gesessen,
wollen wir trotz allem, die freudvollen Tage nicht vergessen.
Jahrzehnte sind es geworden, noch immer in Liebe und Leid vereint,
manch` bittere Tränen hatten wir darin geweint.
Festhalten wollen wir an der Treue, die wir uns einst geschworen,
denn, wer auf solches Fundament gebaut, hat niemals verloren.
(c) Horst M. Kohl, 22. Dezember 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Von Engeln umgeben
Manchen von uns werden Wunden geschlagen,
doch hilft es nicht, groß zu klagen
man wandert weiter - tagaus, tagein mit festem Schritt,
und unser Engel geht getreulich mit.
Er ist stets verlässlicher Begleiter,
wohl, wenn wir kraftlos sind, auch unser Streiter.
Solch ein Engel, von Gott gesandt,
nimmt uns in aller Not, an seine starke Hand.
(c) Horst M. Kohl, Dezember 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Es war einmal
Zu früheren Wintertagen,
sah man Dächer, schwer mit Schnee beladen.
Fröhlich, wie sonst kaum gekannt,
der Enkel seinen Weg zu Opa fand.
Dieser, mit seinen alten Knochen,
hatte, was auf ihn zukam, längst gerochen.
Stieg vorher schon in seine Stiefel rein,
und zog mit ihm, dorthin, wo sich trafen groß und klein.
Welch ein Jubel, welche Freude dort,
den Hügel rauf und runter, in einem fort.
So empfinden Kinder auch noch heute,
sind halt nicht anders, als wir damals, diese kleinen Leute.
Doch gibt es keine Winter mehr, wie einst,
nutzt auch nichts, wenn du die alte Zeit beweinst.
Kalendarisch zwar, haben wir alljährlich Winter,
halt nicht mehr solche, als wir noch waren Kinder.
(c) Horst M. Kohl, 1. Dezember 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Die Zeiger der Lebensuhr
Abendwolken, still sie dahin sich strecken,
Nebel, sachte Wies` und Feld bedecken.
Des Tages Stunden sind gezählt,
dunkle Nacht nun Einzug hält.
Einsamkeit nimmt Platz in mancher Seel`,
der Betroffene denkt zurück, wo einst er glücklich war.
Lebensjahre sind ihm vergangen zu geschwind,
vermisst, wird jene Zeit, als er noch war ein Kind.
Sie kommt nicht mehr zurück,
einzig Erinnerung ist`s was bleibt.
Manches Zipperlein quält,
auch Wehmut überkommt, beinahe, wie bestellt.
Die Zeiger unserer Lebensuhr,
für jeden stehen sie einst still.
Ertragen muss bis dahin werden, manche schwere Bürde,
dann soll`s Leben auch zu Ende geh`n, in Würde.
(c) Horst M. Kohl, November 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Alle Jahre wieder
Letztes Blattwerk, leise es zu Boden sinkt,
erster Frost da und dort schon blinkt.
Wer nun das Haus verlassen muss zu früher Stund`,
wahrlich, der ist ein armer Hund.
Nasskalte Winde; die Wege morastig,
Natur zeigt sich arg garstig.
Kaum was erbauliches ist zu sehen mehr,
wohin das Auge schaut, alles trostlos leer.
Das Wetter, einzig nur ein Graus,
lediglich, wer wirklich muss, verlässt das Haus.
Wem es vergönnt, nimmt am warmen Ofen Platz,
seinen kleinen Enkel mit aufs Knie, den Schatz.
(c) by Horst M. Kohl, November 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
" Gsund sama"
Als einst Seppl lag auf seinem Sterbebett
Er zu seiner Resl sprach; ach sei doch so nett
Für meinen letzten Weg zum "Himmi" auffe
Möcht` i mei Hosentraga ham, "Gsund sama" steht da draufe
Mein Gamsbart - Hut, der mir war lieb
Und a Dosn "Schmalzler" gibst ma a` no mit
Mei Schnupftuch legst mit no bei
Des gibts dort droben alles net, könnt ja sei
Von obig vom Himmi gib i` acht auf dich
Von weit dort oben gibts a guata Sicht
A` bloß übern bayerischen - Himmelszelt
Weil dös Landl unserem HERRN scheinbar besonders gfällt.
(c) by Horst M. Kohl, November 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Traurige Kinderaugen
Wenn ich in solche sehe,
die Welt nicht mehr verstehe.
Eigentlich sollen deren frühe Kindheitstage,
unbeschwerte sein, keine Frage.
Obendrein, Hoffnungslosigkeit man schaut,
bei näherer Betrachtung -was man entdeckt- nicht glaubt.
Über Fernseher, Smartphone es verfügt, und vieles mehr,
dem Kind geht`s gut, dies zu glauben, es fällt schwer.
Die Wirklichkeit schaut anders aus; einsam ist solch ein Kind,
nur noch beklagenswert solche Seelen sind.
Nichts auf dieser Welt kann Elternlieb` ersetzen,
denn ohne deren Liebe leben, Kinderseelen tief verletzen.
Solche Eltern meinen, sie hätten ihre Pflicht getan,
nein, in Wirklichkeit haben sie ihres Kindes Glück vertan.
Bemerken nicht, wie es nach Eltern-Wärme schreit,
doch des Egoismus wegen, nehmen Vater/Mutter sich keine Zeit.
Lieblosigkeit tötet Kinderseelen, sie regelecht zerfrisst,
wer Liebe seinem Kind nicht schenkt, ein erbärmlich` Monster ist.
Zu spät ist`s dann, wenn das Kind zerstört,
weil das Herz der Eltern, nur noch fremden Dingen angehört.
(c) by Horst M. Kohl, November 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Unser Hase Hermelin
Fröhlich hüpft er in seinem Gehege umher,
findet scheinbar sein Dasein nicht schwer.
Nähert man sich seinem Reich,
spitzt er seine Öhrchen gleich.
Ein Wollknäuel ist er, sanft und zart,
mit reichlich Zutrauen auch gebart.
Immer wieder schafft er es uns zu verzücken,
auch in schweren Tagen die Herzen zu beglücken.
(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Tagesbeginn
Über allen Dächern liegt morgendliche Ruh`,
die Sonne drängt sich sanft hinzu.
Letzter Morgentau ist noch geblieben,
doch auch er wird bald von ihr vertrieben.
Der neue Tag,
was er wohl bringen mag?
Erst am Abend werden wir es wissen,
ob er gut war, oder wieder nur b...?
Nehmen müssen wir ihn, wie er eben ist,
auch wenn er manchen Nerv uns frisst.
Der HERR ließ für uns wachsen Baldrian,
in Form von Tropfen oder Pillen, fang`s neue Tagwerk an.
(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Leben ohne Wenn und Aber
Zuweilen erinnere ich mich vergangener Zeiten,
auch wenn sie erwecken altes Leiden.
Doch nie werden vergessen sein die schönen Stunden,
in der ich so manches Glück empfunden.
Mein Leben war immer schon ein Hürdenlauf,
in dem es mal runterging, mal rauf.
Was auch fernerhin noch geschieht,
ich weiß, dass Gott mich liebt.
(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Ode an die Natur
Ungestörtes Stimmungsbild ist des Frühaufstehers Lohn,
für den, der aufsteht zeitig, in nebliger Frühe schon.
Daher zieht es mich zu früher Stunde, hinaus in die Natur,
zu bald`ger Morgenzeit, liegt da zu Füßen, die weite Flur.
Im Bann mich halten, Feld und Wald überall,
besonders, mit Beginn des ersten Vogelschall.
So war es schon zu meiner Kinderzeit,
als um mich herum Natur war, weit und breit.
(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Habe ich Sorgen...
...immer dann, zur geliebten Flur zieht`s mich hin,
Abstand nehmen vom Alltag, liegt`s mir im Sinn.
Weg, nur weg von Feigheit, Hochmut, Arroganz,
vor jenen will ich entfliehen; gehen auf Distanz.
Natur ist`s und war es schon eh und je`,
wahrer Friede, dort, bei jeden Schritt, den ich geh.
Wo der Wind leise durch die Bäume rauscht,
habe ich oft gesessen, geträumt, gelauscht.
In des Waldes Einsamkeit
findet man Frieden vor des Alltags Streit.
Meiner Seele Unruh; rasch ist sie verklungen,
wenn mich Mutter Natur hat liebevoll umschlungen.
(c) by Horst M. Kohl, September 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Herbst will es langsam werden
Bald ist sie vorbei, die Zeit, sanfter Rosendüfte,
Wandervögel ziehen schon übern Garten, durch die Lüfte.
Um die Nase weht uns letzter milder Sommerhauch,
zur Ernte steht bereit, schon mancher Beerenstrauch.
An letzten Blüten sich noch tummeln,
in aller Eile, reichlich Bienen und auch Hummeln.
Uns Alte ziehts noch mal hinaus zur Septembersonne,
sich von ihr bescheinen lassen; eine reine Wonne.
Der letzte Apfel bald vom Baume fällt,
leer gemäht steht da, Feld um Feld.
Busch und Bäume nach und nach sich bunt verfärben,
ja, - nicht zu leugnen - Herbst will es nun langsam werden.
(c) by Horst M. Kohl, September 2025
Heimat- und Naturfreund
* * *
Abenteuer Enkel
Kaum mal Zeit zum Atem holen,
den letzten Nerv dazu gestohlen.
Dies Tag um Tag,
so nicht gewollt, keine Frag`.
Luft einziehen, sich entspannen,
rasch hat man wieder sich gefangen.
Unterstützend noch `ne Handvoll Baldrian,
denn gleich fängt`s auf`s Neue wieder an.
Oma, Opa habt ihr Zeit,
beginnt der Kleine zu rufen voller Heiterkeit.
Seelenbalsam - sagt man, ist`s, wem man schenkte Enkelkinder,
und darf sein, deren Langeweile-Überwinder.
Auch wenn es manchmal fällt recht schwer,
sein Enkelkind, man liebt es sehr.
"Oma und Opa, kommt wir spielen Fangen",
stets ist man mitgegangen.
Des Alters wegen und das Haar schon grau,
dem kleinen Racker nur noch hechelnd hinterher ihm schau.
Lustig dann, wenn Opa dabei kräftig putzet,
und der Enkel (über Opa?) vor Lachen dabei prustet.
(c) by Horst M. Kohl, August 2025
Heimat- und Naturfreund
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Für Frieden lasst uns werben
Keine Städte sollen mehr brennen,
keine Menschen sterben.
Wer nach Kriegstüchtigkeit ruft, einen Narren nennen,
lasst uns stärker noch für Frieden werben!
Eltern sollen nicht mehr über Kinder weinen,
Frieden soll auf Erden Wirklichkeit werden.
Versöhnung schadete noch keinem,
lasst uns stärker noch für Frieden werben!
Aus tausenden Kanonen fährt donnernder Tod,
sie reißen qualvoll Menschen ins Verderben.
Aus deren Augen blicken uns entgegen Angst und Not,
lasst uns stärker noch für Frieden werben!
(c) by Horst M. Kohl, August 2025
Heimat- und Naturfreund
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Melancholie
Kindheitsträume holen ein,
Erinnerungen sind geblieben, gemeißelt wie in Stein.
Bäume aus Kindertagen stehen nicht mehr,
ach, ums Herz wird es mir schwer.
Ich wollt`, es rauschte dort, noch wie zu früheren Zeiten,
um echten Waldesfrieden zu verbreiten.
Noch immer zieht`s mich zurück,
hin, wo einst ich fand, meiner Kindertage Glück.
(c) Horst M. Kohl, Juli 2025
Heimat- und Naturfreund
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Nachdenken
.. über sein Leben verschafft neue Sicht,
überdies schadet es nicht.
Erschreckend kann sein, was man erblickt,
vieles auch, was nicht erquickt.
Was ich erkannte, war kaum zu glauben,
beinahe wollt` es den Verstand mir rauben.
Was ist in all den Jahren darin geschehen,
weshalb wurde dies und das, zeitig nicht gesehen?
Zu unbekümmert durch die Tage bin ich gegangen,
zu vieles nahm mich wohl auch gefangen.
Kaum mal dachte ich daran,
wie ein Leben -frei von Sorgen- sich ändern kann
(c) by Horst M. Kohl, Juni 2025
Heimat- und Naturfreund
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Alltag
Alltagsleben, mir ist`s zu schnell geworden,
mit seinem Wuseln, seinem Treiben allerorten.
Will mich von der "neuen" Zeit nicht lassen fangen,
verspüre keinerlei Verlangen.
Eben noch jung,
saß mir auch recht locker die Zung`.
Nun im Alter erfasst mich tiefes Sehnen,
nach Frieden und reichlich Gottes Segen.
Es verspürt mein Herz,
noch Lust und Schmerz.
Gar arg, wenn ich hoch zu den weißen Wolken schau,
oder vom Berg herunter, in die weite grüne Au.
Doch jedes Menschen Lebensuhr unaufhaltsam tickt,
mancher, auf das, was er geschaffen, blickt.
Angekommen an seiner Lebensschwelle,
ist auch Freund "Hein" irgendwann zur Stelle.
Entbunden dann von allen Pflichten,
wird erhofft, der HERR möge gnädig richten.
(c) by Horst M. Kohl, 1. Mai 2025
Heimat- und Naturfreund
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